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Kampfsportlexikon

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Ring Magazine
Ring Magazine ist die älteste noch bestehende Boxzeitschrift der USA.

Quelle: Wikipedia - Ring Magazine
Ringer-Bundesliga
Die Ringer-Bundesliga ist die höchste Kampfklasse im deutschen Ringen. Die Bundesliga wurde Anfang der 1960er-Jahre eingeführt.

Quelle: Wikipedia - Ringer-Bundesliga
Riposte
Als Riposte bezeichnet man einen unmittelbaren Gegenangriff aus dem erfolgreichen Parieren heraus. Die Technik der Riposte verbindet das Aufnehmen der ankommenden Attacke unmittelbar mit dem Konter, der eine angriffsbedingte Lücke der gegnerischen Abwehr ausnutzt.

Quelle: Wikipedia - Riposte
Säbel
Der Säbel (von polnisch szabla aus ungarisch szablya) ist eine leichte Hieb- und Stichwaffe. Der klassische Säbel war gekrümmt und nur einseitig geschliffen. Er war die typische Waffe leichter Kavallerie wie etwa der Husaren. Heute werden Säbel auch als Sportwaffen verwendet, die allerdings mit den historischen Kriegswaffen kaum mehr als den Namen gemeinsam haben.

Quelle: Wikipedia - Säbel
Samurang
Die Samurang (士武郞) waren nach Ansicht verschiedener Organisationen und Anhängern des Haidong Gumdo, einer koreanischen Kampfkunst, Krieger aus Goguryeo, die später eine Rolle spielten in der Entstehung der japanischen Samurai-Kaste. Es gibt jedoch keine historischen Beweise für ihre Existenz und einen derartigen Einfluss. Wahrscheinlich beruhen die Behauptungen auf einer vorsätzliche falschen Etymologie (Volksetymologie).

Quelle: Wikipedia - Samurang
Sandanme
Die Sandanme Division (三段目, Dritter Grad) ist die drittniedrigste Klasse im japanischen Sumō. Ihr gehören 200 Kämpfer an (100 in der West- und 100 in der Ostabteilung).

Anders als die Ringer der niedrigeren Ligen dürfen Angehörige der Sandanme Haori und Hakama über der Yukata tragen, was besonders im Winter eine Erleichterung darstellt. Die Holzschuhe (Geta) werden durch bequemere Sandalen (Zōri) ersetzt.

Quelle: Wikipedia - Sandanme
Sanyaku
Sanyaku (三役) bedeutet wörtlich übersetzt "Drei Ränge" und bezeichnet die Meisterränge, die die höchsten in der Hierarchie des Sumō sind.

Trotz des Namens werden heute vier Ränge zu den Sanyaku gezählt. Diese sind in absteigender Reihenfolge Yokozuna, Ōzeki, Sekiwake und Komusubi. Der Grund für diese numerische Abweichung liegt darin, dass der Yokozuna traditionell als ein Ōzeki mit besonderem Status betrachtet wurde, der ihm besondere zeremonielle Rechte verleiht.

Quelle: Wikipedia - Sanyaku
Savate
Das Savate ist eine Variante des "Fechtens mit Füßen und Fäusten", die im 17. Jahrhundert in Frankreich entstanden ist.

Quelle: Wikipedia - Savate
Saya
Saya (jap. 鞘) ist der japanische Begriff für die Schwertscheide. In der Zeit der Samurai wurde sie aus Magnolienholz gefertigt und mit Lack überzogen. Je nach Zeitgeschmack wurde sie oft mit Lackeinlegearbeiten, Blattgold oder Rochenhaut (Same) etc. verziert. Bei den Militär-Schwertern (Katana), die man im 20. Jahrhundert, insbesondere vor und während des Zweiten Weltkriegs produzierte, findet man Sayas aus Metall nach europäischem Vorbild.

Quelle: Wikipedia - Saya
Schmiss
Der Schmiss ist eine Verletzung sowie die daraus entstehende Narbe, die infolge einer Mensur entstanden ist, wie sie in schlagenden Studentenverbindungen gefochten wird.

Quelle: Wikipedia - Schmiss
Schwertkampf
Schwertkampf bezeichnet die Kampftechnik mit einem Schwert bzw. den Kampf mit einem Schwert zusammen mit einer weiteren Offensiv- oder Defensivwaffe (z. B. einem Dolch oder einem Schild).

Quelle: Wikipedia - Schwertkampf
Schwingen
Schwingen ist eine in der Schweiz beliebte Variante des Ringens, welche auf Sägemehl ausgeübt wird. Das Schwingen gilt, noch vor dem Hornussen und dem Steinstossen, als (vor allem in der Deutschschweiz verbreiteter) Schweizer Nationalsport.

Quelle: Wikipedia - Schwingen
Sekiwake
Sekiwake (関脇) heißt der dritthöchste Rang im Sumō, der höhere der beiden unteren Sanyaku-Ränge.

Es ist der höchste Rang im Sumo, den man durch einfaches Kachi-koshi (mehr Siege als Niederlagen in einem Turnier) erreichen kann. Die weitere Beförderung zum Ōzeki ist an besondere Bedingungen geknüpft (siehe dort). Gleichzeitig ist der Sekiwake auch der letzte Rang, der durch bloßes Make-koshi verloren gehen kann. Der Inhaber wird in diesem Fall zum Komusubi oder gar Maegashira zurückgestuft. Es gibt immer mindestens zwei Sekiwake, in Ausnahmefällen auch drei oder vier.

Quelle: Wikipedia - Sekiwake
Sensei
Sensei (jap. 先 生, früher geboren; Aussprache: "Ssenßeh") bedeutet „Lehrer“, „Meister“, „Autor“ oder „Doktor“.

Quelle: Wikipedia - Sensei
Shiai
(jap. 試合, Wettkampf, Match) ist ein Begriff, der heute in modernen Japanischen Kampfsportarten wie Jūdō, Karate oder Kendō fachsprachlich verwendet wird. Das Wort bezeichnet entweder das Wettkampftraining oder den eigentlichen Wettkampf. Die beiden Silben separat betrachtet bedeuten Versuch und Zusammentreffen.

Quelle: Wikipedia - Shiai
Shimpan
Shimpan (jap. 審判, dt. Schiedsrichter) bilden das Kampfgericht bei professionellen Sumōwettkämpfen. Die Shimpan rekrutieren sich aus den Reihen der Mitglieder des japanischen Sumōverbands, sind also ehemalige Sumōkämpfer, meist ehemalige Yokozuna oder Ozeki. Sie tragen traditionelle formelle Kleidung, die aus einem schwarzen Haori und grauem Hakama besteht. Es gibt insgesamt 23 Shimpanin, an deren Spitze ein oberster Shimpan (Shimpan-bucho) und seine zwei Stellvertreter (Shimpan-fuku-bucho) stehen. An einem Kampftag werden mehrere Schichten eingesetzt, die nach einem festgelegten System rotieren.

Quelle: Wikipedia - Shimpan
Shin Boo-young
Meister Shin Boo-young (* 1944 in Busan; 9. Dan) ist Gründer und Leiter der Zentralschule für Moo-Duk Kwan Taekwondo in Europa namens Hwa-Rang Sportschule. Der einer der zwei Taekwondo Stile der Welt heißt Moo Doo Kwan Taekwondo. Dies drückt sich in den zwei Welt-Organisationen WTF und ITF aus.

Quelle: Wikipedia - Shin Boo-young
Shinai
Shinai (jap. 竹刀) ist ein Sportgerät und die Waffe, mit der beim Kendō gekämpft wird. Im koreanischen Kumdo heißt es jook do (죽도).

Das Shinai ist eine dem Katana nachempfundene Sport- und Wettkampfwaffe. Sie besteht aus Bambus oder Carbon und wurde als Alternative zum Bokken im Jahre 1760 erfunden. Zusammen mit der Bogu konnten nun Treffer ausgeführt werden, ohne den Partner ernsthaft zu verletzen.

Quelle: Wikipedia - Shinai
Shito-Ryu
Shito Ryu (oder Shito-Ryu) (jap. 糸東流, shitō ryū, "Schule von Shi und Tō") ist ein Karate-Stil, der 1934 von Kenwa Mabuni in Osaka gegründet wurde. Er vereinigt die Stile Shorin-Ryu und Shorei-Ryu.

Alle möglichen Einflüsse, nicht nur okinawanische, sondern auch chinesische Konzepte, sind in diesem Stil zusammengeführt. Begründet liegt dies darin, dass Kenwa Mabuni zwei Meister hatte: Kanryo Higa-shi-onna und Yasutsune Ito-su. Mabuni ehrte beide Meister dadurch, dass er jeweils aus einer Silbe der Namen seiner Meister seine Stilrichtung benannte. Somit wurden Elemente des Shorin-Ryu (Itosu) mit Shorei-Ryu Elementen (Higashionna) verbunden. Besondere Katas, die in den anderen Stilrichtungen nicht trainiert werden und deren Ursprung der chinesische Kranich-Stil ist, sind Hakutsuru und Nipaipo. Neben diesen Katas entwickelte Mabuni Aoyagi, Juroku und Myojo.

Die Bewegungen im Shito-Ryu sind weich und fließend.

Quelle: Wikipedia - Shitō-Ryū
Shodokan
Shodokan (jap. 昭道館 Shōdōkan) ist eine Stilrichtung der japanischen Kampfkunst Aikidō, die von Kenji Tomiki (1900–1979) entwickelt wurde. Tomiki war ein Schüler von Jigoro Kano, Gründer des Kodokan-Judo und Morihei Ueshiba, Gründer des Aikidō. Shodokan-Aikidō vereinigt die Techniken des traditionellen Aikidō mit der modernen Didaktik und Struktur, die Jigoro Kano zur Lehre des Judō einsetzt. Das Resultat ist ein modernes, wirksames und strukturiertes Aikidō, das heute in Japan und in vielen Ländern weltweit unterrichtet wird.

Quelle: Wikipedia - Shodokan